sogenannte Tunkene Alte

Statue

aus Gips

Gipsabguss einer römischen Marmorstatue aus dem frühen 1. Jh. n. Chr. nach einer hellenistischen Skulptur – entweder aus Smyrna (Kleinasien) oder Alexandria (Ägypten)

Marmororiginal in München, Glyptothek, Inv. 437

ca. 225 – 200 v. Chr.

Inv. A 423

Die ausgemergelte Frau ist in reiche Gewänder gehüllt und hält eine überdimensionierte Weinkanne (lagynos) im Arm. Mehrheitlich wird sie als betrunken angesehen; wir denken, dass sie als singende Amme zu interpretieren ist. Dementsprechend stünde die riesige lagynos für den Gott des Weines, Dionysos, den sie im Schoß hält.